Unsere Milch stammt nur von Höfen aus der Region

Rund zweitausen Kühe liefern uns ihre Rohmilch

Auf den Bio-Bauernhöfen unserer Mitglieder, die ausschließlich nach den Richtlinien des Demeter-Anbauverbandes bewirtschaftet werden, leben rund zweitausend Kühe, die Rohmilch für die Molkerei liefern. Jede Kuh gibt durchschnittlich etwa zwanzig Liter Milch am Tag. Bei großer Hitze im Sommer oder bei strenger Kälte im Winter ist es etwas weniger, im Frühjahr und im Herbst, wenn die Temperaturen angenehm sind, können es am Tag auch schon einmal drei bis vier Liter mehr sein.
Alle zwei Tage holt unser Tankwagen die Rohmilch bei unseren Landwirten ab und liefert sie bis mittags in die Molkerei. Dort wird sie umgepumpt und in derselben Nacht ab 3.00 Uhr in Flaschen und Kartons abgefüllt. Bereits dreieinhalb Stunden später fahren unsere Kühltransporter die Frischmilch zu unseren regionalen Kunden.

Unsere Milch stammt von Kühen, die es gut haben

Die Kühe, von denen unsere Milch stammt, haben es gut, denn sie leben auf Bauernhöfen, die biologisch-dynamisch bewirtschaftet werden. Die Landwirte handeln im Einklang mit der Natur: Das bedeutet, dass sie ihre Tiere art- und wesensgerecht  halten, in den betrieblichen Kreislauf Ackerbau und Viehhaltung einbeziehen und biologisch-dynamische Präparate verwenden.

Porträt unseres Milchlieferanten Siegfried Meyer


Wenn Sie es genauer wissen wollen, schauen Sie sich doch einfach das Porträt unseres Genossenschaftsmitgliedes Siegfried Meyer an, das Sie hier finden. Sein Demeter-Hof in Opfenried ist übrigens ein vom „Bundesprogramm Ökologischer Landbau“ des Bundeslandwirtschaftsministeriums anerkannter „Demonstrationsbetrieb Ökologischer Landbau“.

Kreislaufwirtschaft auf biologisch-dynamischen Höfen

Kreislaufwirtschaft heißt: die Herdengröße muss den Klima- und Standortbedingungen angepasst sein und die Anzahl der Tiere, die auf der Fläche gehalten werden darf, ist nach oben hin begrenzt. Das Futter für die Tiere wird überwiegend selbst angebaut, die Felder werden im Rahmen der Fruchtfolge abwechselnd mit unterschiedlichen Pflanzen bewirtschaftet, damit sich der Boden erholen kann und seine Fruchtbarkeit verbessert. Gedüngt wird mit dem Mist des eigenen Viehs.
Tierhaltung und Ackerbau sind in einer Balance: Die richtige Anzahl an Tieren produziert genau so viel Mist, wie auf den Feldern ausgebracht werden kann und dort wird genau so viel Futter angebaut, wie die Tiere benötigen.