Unsere Demeter-Milch kommt aus der Region
Unsere Tankwagen sammeln im Durchschnitt täglich rund 40.000 Liter Rohmilch bei den 83 Demeter-Landwirten und Molkereigenossen ein, die im Umkreis von etwa 150 Kilometern um Schrozberg herum angesiedelt sind. Lange Wege bleiben der frischen Milch damit erspart, die nach ihrem Eintreffen in der Molkerei in Schrozberg direkt weiterverarbeitet wird.
Demeter-Milch ist aus verschiedenen Gründen teurer in der Herstellung als andere Bio-Milch: Behornte Kühe brauchen etwa doppelt so viel Platz wie Kühe, denen man die Hörner entfernt hat; das bio-dynamische Futter kostet mehr und die Milchleistung der Demeter-Kühe ist geringer als die anderer Tiere.
Demeter-Milch wird nicht homogenisiert
Homogenisieren ist ein Verarbeitungsschritt, bei dem das enthaltene Milchfett mechanisch zerkleinert wird. Die Folgen für den Menschen beschreibt der Demeter-Verband: „Der ansonsten langsame Verdauungsprozess des Milchfettes im Darm wird drastisch beschleunigt. … Diese rasche Aufnahme führt zu einer plötzlichen Überschwemmung des Körperblutes mit Eiweißpartikeln, was die Immunabwehr gerade empfindlicherer Menschen überfordert. Die allergieauslösende Wirkung homogenisierter Milch konnte wissenschaftlich nachgewiesen werden. Nebenbei wird durch Homogenisierung das tatsächliche Alter der Milch verschleiert, da das zeitabhängige Aufrahmen unterbleibt. Da bereits beim Umpumpen der Rohmilch Milchfett mechanisch zerkleinert wird, gibt es - außer beim Landwirt direkt – praktisch keine Milch, die vollkommen unhomogenisiert ist.
Deshalb darf nach den Demeter-Richtlinien bis zu einem Homogenisierungsgrad von zehn Prozent der Hinweis "nicht homogenisiert" verwendet werden. Dadurch, dass wir unsere Milch so natürlich belassen wie möglich, bildet sich bei ihr - wie bei der Rohmilch auf dem Bauernhof - ein natürlicher Rahm, der sich an der Oberfläche absetzt.
Landschaft bei Schrozberg